Radiologie im Heidehaus | Leistungen
20273
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Unsere Leistungen

Röntgen

Röntgendiagnostik

Röntgen

 

Die Röntgendiagnostik hat heutzutage – obwohl durch moderne digitale Verfahren wie Computertomographie (CT) und Kernspintomographie (MRT) ergänzt – nach wie vor ihren Stellenwert.

 

Als kostengünstiges und schnell durchführbares Verfahren wird sie besonders gern in der Abklärung von Lungenkrankheiten, Knochenkrankheiten und Krankheiten der Nasen-Nebenhöhlen eingesetzt. Oft gibt die Röntgenuntersuchung erste Hinweise für das Vorliegen einer Erkrankung, die in späteren Spezialuntersuchungen näher abgeklärt wird.

 

Aufgrund der guten Darstellbarkeit der Knochen im Röntgenbild eignen sich Röntgenbilder besonders gut zur Erkennung von Knochenbrüchen sowie zur Diagnostik von Verschleißerkrankungen der Wirbelsäule. In der Lungendiagnostik hat die Röntgenaufnahme der Lunge eine zentrale Bedeutung für die Erkennung von Lungenentzündungen, Lungentumoren, Rippenfellentzündungen mit Ergüssen sowie der Lungenstauung bei Herzschwäche. Durch die Gabe von Röntgen-Kontrastmittel (RKM) können Strukturen des menschlichen Körpers sichtbar gemacht werden, die sich ohne RKM der Darstellung entziehen.

 

Das Mitbringen von Voraufnahmen ist für die Verlaufsbeurteilung der Erkrankung besonders wichtig.

 

Sie sollten daher die sich in Ihrem Besitz befindlichen Voraufnahmen mitbringen bzw. Ihre Ärzte um die Zusendung dieser Voraufnahmen bitten. In einem Röntgenpass, den Sie von Ihrer Krankenkasse erhalten, werden die durchgeführten Untersuchungen eingetragen, so dass ein guter Überblick über durchgeführte Voraufnahmen besteht.

 

Bei der Röntgenuntersuchung wird der menschliche Körper sogenannten Röntgenstrahlen ausgesetzt. Die bei den Röntgenaufnahmen benötigten Strahlenmengen sind sehr gering und bewegen sich in der Größenordnung der natürlichen Strahlenbelastung, der jeder Mensch im Laufe eines Jahres aufgrund der Umgebungsstrahlen ausgesetzt ist. Aufgrund technischer Entwicklungen mit dem Einsatz digitaler Bildgebung konnte die Strahlenbelastung bei Röntgenaufnahmen in den letzten Jahrzehnten deutlich herabgesetzt werden. Dennoch sollte eine Röntgenaufnahme nur dann durchgeführt werden, wenn sie medizinisch erforderlich ist. Bei Kindern und Schwangeren sollte eine Röntgenaufnahme nur in begründeten Ausnahmefällen erfolgen.

 

Unsere digitalen Röntgengeräte werden regelmäßig durch eine interne und auch externe Qualitätskontrolle überprüft. Neben einer Abnahmeprüfung durch einen staatlich anerkannten Sachverständigen wird die von jedem Gerät abgegebene Strahlenmenge alle 3 Monate durch unser Personal überprüft. In regelmäßigen Abständen erfolgen auch Überprüfungen durch die „Ärztliche Stelle Röntgen“ der Ärztekammer Niedersachsen und der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen.

Knochendichtemessung (Osteodensitometrie)

Knochendichtemessung (Osteodensitometrie)

 

Die Osteoporose ist die häufigste Knochenerkrankung im höheren Lebensalter. Insgesamt liegt die Häufigkeit in Deutschland bei 2 bis 10% der Gesamtbevölkerung, Frauen sind allerdings 3- bis 4-mal häufiger betroffen als Männer. Durch den Verlust von Knochendichte und –stabilität ergibt sich ein erhöhtes Risiko für Knochenbrüche z.B. in den Wirbelkörpern, im Oberschenkelknochen oder in den Handgelenken. Bei frühzeitiger Erkennung und Behandlung einer Osteoporose kann dem erhöhten Frakturrisiko rechtzeitig und effektiv entgegengewirkt werden.

 

Wie lässt sich Osteoporose feststellen?

 

Mithilfe der Knochendichtemessung wird der Mineralsalzgehalt des Knochens untersucht. Hierfür gibt es verschiedene Verfahren, die sich die Abschwächung eines Röntgenstrahls auf dem Weg durch den Knochen zunutze machen. Mit Abstand am genauesten ist die sogenannte Dual-Röntgen-Absorptiometrie („Dexa“-Methode), bei der Knochen durch zwei sehr schwache Röntgenstrahlen „abgetastet“ und so sein Calciumgehalt ermittelt wird. Kein anderes Verfahren ist in der Lage, zugleich so genau und so strahlenarm die Frage nach einer Osteoporose zu beantworten.

 

Wann sollte eine Knochendichtemessung durchgeführt werden?

 

Die Bestimmung der Knochenfestigkeit ist vor allem sinnvoll

  • bei Frauen in der Menopause,
  • bei Männern über 50 Jahre (insbesondere bei Nikotin und/oder Alkoholkonsum),
  • bei Menschen mit Mangelernährung, Schilddrüsenüberfunktion oder Diabetes mellitus,
  • bei langjähriger Cortison-Medikation,
  • bei Knochenschmerzen, Rundrücken, und gehäuften Knochenbrüchen,
  • bei familiärer Häufung von Osteoporose,
  • bei anderen Störungen des Knochenstoffwechsels,
  • zur Verlaufs- bzw. Therapiekontrolle einer bekannten Osteoporose.

 

Wie verläuft die Untersuchung?

 

Zur Knochendichtemessung legt sich der Patient auf das zu allen Seiten offene Gerät. Untersucht wird die Knochendichte im Bereich von unterer Wirbelsäule gefährlichsten osteoporotisch bedingten Knochenbrüche auftreten. Der gesamte Messvorgang dauert nur ca. 6 bis 7 Minuten. Das Ergebnis senden wir per Post zu oder teilen es Ihnen gleich im Anschluss an die Untersuchung mit.

 

Was kann man vorbeugend gegen eine Osteoporose tun?

 

Wenn bei Ihnen eine verminderte Festigkeit der Knochen festgestellt wurde, wird Ihr Arzt Sie beraten, mit welchen Medikamenten Sie ein Fortschreiten der Osteoporose aufhalten können. Darüber hinaus beugen Sie am besten vor, indem Sie sich viel (möglichst an der frischen Luft) bewegen, den Nikotin- und Alkoholkonsum einschränken, sich abwechslungsreich ernähren, häusliche Stolperfallen vermeiden, Ihre Brille der Sehschärfe anpassen lassen, gegebenenfalls Gehstützen benutzen und auf Beruhigungsmittel weitestgehend verzichten (Sturz-Prophylaxe).

Computertomographie

Computertomographie (CT)

Computertomographie

 

Zentrale Terminvergabe über die Praxis,
Tel.:(0511) 1237170

 

Standorte:
Röntgenpraxis Georgstraße

 

Radiologie im Heidehaus, Garbsen
www.radiologie-im-heidehaus.de

 

Bei der Computertomographie rotiert die Röntgenröhre, die kontinuierlich fächerförmig
Röntgenstrahlen aussendet, um den Patienten. Dieser gleitet gleichzeitig langsam auf dem
Untersuchungstisch liegend durch den CT – Ring (Gantry). Dabei werden die Bilddaten durch die
Schwächung der Röntgenstrahlen im Patientenkörper gemessen und durch einen
Hochleistungscomputer errechnet.

 

Durch die Spiraltechnik ist es möglich, Aufnahmen eines gesamten Körperabschnittes in einem
Atemzug zu erhalten.

 

Die häufigsten Einsatzgebiete sind Untersuchungen der Bereiche: Kopf, Hals, Nasennebenhöhlen,
Kiefer, Wirbelsäule, Brustraum, Bauchraum einschließlich Becken, Knochen.
Des Weiteren bieten wir folgende Spezialuntersuchungen an:
• Wirbelsäulen-Schmerztherapie (PAT = Periartkuläre Therapie)
• Gefäßdarstellungen (CT – Angiographie),
• virtuelle Dickdarmdiagnostik (virtuelle Koloskopie)
• Lungenkrebsfrüherkennung bei Rauchern (Untersuchung mit minimaler Strahlendosis)
• Kiefer und Zähne zur Implantationsdiagnostik.

 

Was ist zu beachten?

 

CT Bauch / Becken – bitte vor der Untersuchung 2 bis 3 Stunden nüchtern sein. In einigen Fällen
bekommen Sie von uns ein flüssiges Kontrastmittel zu trinken, welches den Darm kontrastiert. Dies
dauert ca. 1 Stunde. Über die Notwendigkeit entscheidet der Radiologe vor der Untersuchung.

 

Kontrastmittel – für verschiedene Fragestellungen ist es nötig, ein jodhaltiges Kontrastmittel in die
Armvene zu applizieren. Röntgenkontrastmittel sind gut verträglich, bei der Injektion tritt meist ein
Wärmegefühl auf. In einem geringen Prozentsatz treten allergische Reaktionen auf. Starke
allergische Reaktionen sind sehr selten.

 

Es muss ein aktueller Schilddrüsen- und Nierenwert vorliegen (Bestimmung durch den Hausarzt).
Ist eine Kontrastmittelallergie, Schilddrüsenüberfunktion oder Nierenfunktionseinschränkung
bekannt, teilen Sie uns dies bitte vor der Untersuchung mit. Es muss ggf. auf eine
Kontrastmittelgabe verzichtet werden.

 

Bei schwangeren Patientinnen wird die Computertomographie nur in Ausnahmefällen
(lebensbedrohlichen Notfallsituationen) durchgeführt.

 

Voraufnahmen und Vorbefunde – wir freuen uns immer auf die Vorlage von Voruntersuchungen.
Der Vergleich mit älteren Aufnahmen hilft sehr bei richtiger Diagnosestellung und
Verlaufsbeurteilung.

CT-gesteuerte Schmerztherapie

CT-gesteuerte Schmerztherapie

 

Für die Therapie von Schmerzpatienten bieten wir die Durchführung CT-gesteuerter Injektionen an
der Wirbelsäule auf Überweisung durch einen befugten Arzt an (auch periartikuläre Therapie (PAT)
genannt).

 

Das Verfahren stellt eine Erweiterung des Behandlungsspektrums für Schmerzpatienten mit Nacken- und Armbeschwerden, Rückenschmerzen und Bandscheiben- bzw. Ischiasbeschwerden dar.

 

Eine Injektionsnadel wird in die Nähe des gereizten Gelenkes oder Nervens vorgeschoben und die Position der Nadel mit der CT kontrolliert. Die korrekte Verteilung der injizierten Substanz kann so sehr genau gesteuert und hochkonzentriert an den gewünschten Wirkort gebracht werden.

 

Medizinische Informationen zur CT-gesteuerten Schmerztherapie

 

Die CT-gesteuerte Schmerztherapie ist dann sinnvoll, wenn konservative Maßnahmen nicht zuausreichender Beschwerdelinderung geführt haben oder wenn bei schwerwiegenden akuten Wurzelreizsyndromen eine OP vermieden werden soll. Wegen der millimetergenauen Einführung der Injektionsnadel lassen sich durch geringe Medikamentendosen (z. B. 1 ml Bupivacain 0,25 % als Lokalanästhetikum und Triamcinolon 10 mg als Antiphlogistikum) hohe lokale Wirkstoffkonzentrationen erreichen. Dadurch können systemische Wirkungen gering gehalten und lokale Komplikationen vermieden werden.

Ziel der Behandlung ist die Unterbrechung des Circulus vitiosus Nervenwurzelödem / zelluläre entzündliche Infiltration / lokale Entzündungsmediatoren (Prostaglandine) / Störung der lokalen Mikrozirkulation / Zunahme des Ödems. Dadurch kann oft ein dauerhaft schmerzfreier Zustand erreicht werden. Bei akuten Bandscheibenvorfällen mit inkompletten Paresen kann eine sofortige CT-gesteuerte Schmerztherapie in vielen Fällen die Parese zur Rückbildung bringen. Die Therapie erfordert etwa 4 bis 6 Sitzungen mit 1 bis 2 Sitzungen pro Woche.

 

Die Facettenbehandlung wird bei Schmerzzuständen durchgeführt, die ihren Ursprung in den kleinen Wirbelgelenken haben und z. T. pseudoradikulär ausstrahlende Schmerzen in die Dorsalseiten der Oberschenkel und bisweilen auch der Unterschenkel verursachen. Angriffspunkt der Behandlung sind die Nervenendigungen in der Gelenkkapsel der Facettengelenke. Dabei wird zunächst Lokalanästhetikum, evtl. gemischt mit einem Kortikoid, dorsal an die Gelenkkapsel injiziert. Durch vorherige Probeinjektion von Kontrastmittel wird die korrekte Verteilung der injizierten Substanz überprüft. Entsprechend dem Erfolg wird in nächster Sitzung evtl. eine Alkoholdenervation mit 96 %-igem Alkohol durchgeführt, wobei durch die Probeinjektion von Kontrastmittel sichergestellt ist, dass kein Abfließen in das Foramen intervertebrale erfolgt. In den meisten Fällen wird die Behandlung an mehreren Facettengelenken in einer Sitzung durchgeführt.

 

Die Erfolgsaussicht der Facettenbehandlung ist etwas geringer anzusetzen als die der periradikulären Therapie. Dabei ist allerdings zu berücksichtigen, daß es sich häufig um Patienten mit jahre- oder jahrzehntelang bestehenden Schmerzzuständen handelt mit entsprechender Störung des Schmerzempfindens und der Schmerzverarbeitung.

 

Bei der Facettenbehandlung haben sich etwa 4 -8 Therapiesitzungen als sinnvoll erwiesen.

 

Voraussetzungen für die CT-gesteuerte Schmerzbehandlung und Nebenwirkungen.

 

Die o. g. Verfahren sind unter Berücksichtigung der Indikationsgruppen hochwirksame Behandlungen mit minimaler Nebenwirkungsrate. Die Resorption der niedrig dosierten Kortikoide mit nachfolgender systemischer Wirkung sollte insbesondere bei Diabetikern beachtet werden. Eine Blutgerinnungsstörung sollte ausgeschlossen sein. Eine Kontrastmittelallergie muss berücksichtigt werden.

 

Selten kann es nach lumbaler CT-gesteuerter Schmerztherapie durch die Wirkung des verwendeten Lokalanästhetikums zu einer kurzzeitigen Beinschwäche kommen. Daher ist es wünschenswert, wenn der Patient nicht selber im PKW zur Behandlung kommt oder anschließend einen längeren Fußmarsch antreten muss. Nach Alkoholinjektion können gelegentlich brennende oder dumpfe Schmerzen am Injektionsort entstehen, die (in Einzelfällen) bis zu mehreren Tagen andauern können.

Nach der Behandlung soll der Patient noch etwa 1/2 Stunde zur Überwachung in unserer Praxis
verbleiben.

Kernspintomographie

Kernspintomographie

Kernspintomographie

Zentrale Terminvergabe über die Praxis,
Tel.:(0511) 1237170
Termine nach Vereinbarung auch nach 18 Uhr.

 

Standorte:
International Neuroscience Institute INI-Hannover
www.ini-hannover.de
Krankenhaus Henriettenstift, Marienstrasse
www.henriettenstiftung.de
Radiologie im Heidehaus, Garbsen
www.radiologie-im-heidehaus.de

 

Der Kernspintomograph besteht aus einer etwa 1 Meter langen Röhre (Durchmesser 60 oder 70
cm), in der ein starkes Magnetfeld herrscht. In die Mitte wird der zu untersuchende Körperteil mit
Hilfe einer Patientenliege eingebracht. Während der Untersuchung entstehen laute Klopfgeräusche,
darum bekommen Sie von uns einen Gehörschutz in Form eines Kopfhörers oder von
Ohrenstöpseln.

 

Die gesamte Untersuchung dauert je nach Körperregion meistens ca. 15 – 25 Minuten.

 

Schädigende Wirkungen am Menschen, auch an ungeborenen Kindern, sind durch
Kernspintomographie-Untersuchungen nicht bekannt.

 

Die häufigsten Einsatzgebiete der Kernspintomographie (MRT) sind Untersuchungen von Kopf,
Wirbelsäule, Bauchraum und Gelenken. Aber auch Untersuchungen nahezu aller übrigen
Körperteile und Organe wie z.B. die Kernspintomographie der Brust werden immer häufiger
aufgrund vielfältiger Vorteile durchgeführt.

 

Neben Routineuntersuchungen sind auch Spezialuntersuchungen wie die Darstellung der Beckenund
Beinarterien, Ganzkörperdarstellung und Weiteres möglich.

 

Was ist zu beachten?

 

Kontraindikationen – die meisten Herzschrittmacher, einige ältere Modelle der künstlichen
Herzklappen und einige elektronische Implantate des Innenohres sind nicht MRT-tauglich. Bitte
bringen Sie den entsprechenden Implantatausweis mit. Auch Patienten mit
Granatsplitterverletzungen und Stentprothesen sollten sich vorher über die Durchführbarkeit der
Untersuchung bei uns informieren lassen.

 

Platzangst – Falls Sie an Platzangst leiden sagen Sie uns dies bitte schon bei der Terminabsprache.
Bringen Sie nach Möglichkeit eine Begleitperson mit. Vor der Untersuchung wird Ihnen dann
gegebenenfalls ein Beruhigungsmittel verabreicht. Nach der Untersuchung dürfen Sie mehrere
Stunden nicht aktiv am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen führen.

 

Kontrastmittel – Für verschiedene Fragestellungen ist es nötig, ein spezielles MRT-Kontrastmittel
in die Armvene zu spritzen. Dieses Kontrastmittel unterscheidet sich grundlegend vom jodhaltigen
CT-Kontrastmittel und ist gut verträglich, gravierende allergische Reaktionen sind außerordentlich
selten. Das Kernspinkontrastmittel kann auch bei Schilddrüsenüberfunktion, einer geringgradigen
Nierenfunktionseinschränkung und einer Allergie gegen jodhaltiges Kontrastmittel eingesetzt
werden.
Zuletzt in der Presse verbreitete Meldungen über „Kontrastmittelablagerungen im Gehirn“ haben
vielfach zu Verunsicherung bei Patienten und kritischen Nachfragen geführt.
Schon seit etwa 2014 ist bekannt, dass Gadolinium als Ablagerung in verschiedenen Regionen des
Gehirns nachweisbar ist. Diese Anreicherungen wurden vor allem bei Patienten beobachtet, die bei
Tumorleiden oder entzündlichen Erkrankungen wiederholt Kontrastmittel in kurzen Abständen
erhielten. Der derzeitige wissenschaftlichen Erkenntnisstand zeigt zusammenfassend, dass diese
Ablagerungen keine Erkrankungen oder Symptome verursachen.
Der untersuchende Radiologe wird unter Berücksichtigung Ihrer individuellen Krankengeschichte
die sichere Auswahl des geeigneten Präparates treffen.

 

Zudem befolgen wir zu Ihrer Sicherheit folgende Grundsätze:

 

  • Der Einsatz erfolgt nur nach sorgfältiger Abwägung, ob sich durch Kontrastmittel zusätzliche
    wichtige Informationen gewinnen lassen.
  • Es wird grundsätzlich die geringste Menge eines Kontrastmittels verabreicht.
  • Die Kontrastmittelgabe erfolgt nur unter Berücksichtigung ihrer individuell bestehenden
    Risikofaktoren. (Nierenerkrankungen, Diabetes mellitus oder Allergien)
  • Alle verwendeten Kontrastmittel sind nach internationalen und deutschen Richtlinien überprüft
    und als Arzneimittel zugelassen.

 

Schwangerschaft – die Kernspintomographie kann auch während der Schwangerschaft
durchgeführt werden. Erst jüngst hat eine amerikanische Studie nachgewiesen, dass keine
nachteiligen Folgen für das ungeborene Kind zu erwarten sind (JAMA 2016; 316: 952-961). Jedoch
muss in Betracht gezogen werden, daß die erhebliche Lärmbelästigung eine Stresssituation für den
Fötus darstellt. Von der Verwendung von gadoliniumhaltigen Kontrastmitteln wird abgeraten.

 

Voraufnahmen und Vorbefunde – wir freuen uns immer auf die Vorlage von Voruntersuchungen.
Der Vergleich mit älteren Aufnahmen hilft sehr bei richtiger Diagnosestellung und
Verlaufsbeurteilung.

 

Für weitere Einzelheiten und Terminabsprachen stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung.